Sicherheit durch Sichtbarkeit

Medieninformation

Sichtbarkeit im Dunkeln rettet Leben

Nationaler Tag des Lichts

Am 10. November 2011 findet unter dem Motto Licht – Sicht – Sicherheit zum fünften Mal der nationale Tag des Lichts statt. Die Aktion appelliert an die Verkehrsteil-nehmenden, im Strassenverkehr besonders nachts bewusst auf ihre Sichtbarkeit zu achten. Immer noch verunfallen oder sterben jährlich zu viele Menschen auf der Strasse, weil sie nicht rechtzeitig wahrgenommen wurden.

Ein Teil der Unfälle könnte vermieden werden, wenn Brems- und Ausweichmanöver rechtzeitig eingeleitet würden. Bedingung ist, dass die Verkehrsteilnehmenden auch nachts gut sichtbar sind. Dazu können alle einen Beitrag leisten: Motorfahrzeuglenkende prüfen regelmässig das Sehvermögen, fahren mit Licht, halten die Autoscheiben sauber und passen das Tempo an. Auch auf dem Velo gilt: Bei Dunkelheit Licht an – in Ergänzung zu den vorgeschriebenen Rückstrahlern. Für die seitliche Sichtbarkeit sind Speichenreflektoren wertvoll. Wer zu Fuss unterwegs ist, achtet auf helle Kleidung und rüstet sich mit Rundum-Reflex-Schutz. Er ist besonders beim Überqueren von Strassen wichtig – auch auf dem Zebrastreifen. Neonfarbene Accessoires oder Gilets mit integriertem Reflex-Schutz unterstützen die Sichtbarkeit bei Tag und bei Nacht.

Die Dunkelheit fordert die Augen vor allem beim Autofahren besonders heraus. Weil Farben und Details schwer erkennbar sind, schwindet das Wahrnehmungsvermögen markant. Dadurch erhöht sich das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmenden, speziell aber für Fussgänger und Velofahrer. Nachts ist das Risiko für sie bei einem Verkehrsunfall getötet oder schwer verletzt zu werden bis zu dreimal höher als bei Tag. Kommen schlechte Witterung, spiegelnde Strassen und Gegenlicht hinzu, steigt die Gefahr zusätzlich.

Die Aktion Tag des Lichts ruft deshalb alle Verkehrsteilnehmenden zu gutem Teamverhalten durch sehen und gesehen werden auf. Am 10. November engagieren sich dafür in der ganzen Schweiz Polizeien, Schulen, Fahrradkreise und weitere Institutionen mit individuell gestalteten Aktionen. Das Thema bleibt aber den ganzen Winter über präsent. Auch dank den diesjährigen Botschaftern für Sicherheit durch Sichtbarkeit: Sarah Meier und Stéphane Lambiel. Am 11. Dezember ist Licht – Sicht – Sicherheit am 35. Zürcher Silvesterlauf dabei: Mit einer umfassenden Info-Plattform der Stadt- und Kantonspolizei Zürich und einer visuellen Botschaft von Lichtkünstler Gerry Hofstetter.

Für weiter Informationen: www.tagdeslichts.ch
AG Sicherheit durch Sichtbarkeit, Maggie Kölla, Projektleitung/Medienstelle, 031 996 93 83
bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, Daniel Menna, Mediensprecher, 031 390 21 16

Medienbilder zum 5. Nationalen Tag des Lichts: http://www.agsds.ch/pressebilder2011

Visionäre Reflex-Accessoires für mehr Sichtbarkeit
präsentiert von Stéphane Lambiel

Rund 40 angehende Bekleidungsgestalterinnen der Berufsschule BFF in Bern und ihre Fachlehrerin griffen das Thema Sicherheit durch Sichtbarkeit im Rahmen des diesjährigen nationalen Tags des Lichts im Freifach Modezeichnen auf. In der kurzen Zeit, die für die Realisierung zur Verfügung stand, zauberten die jungen Damen visionäre, höchst kreative Reflex-Accessoires hervor, die alle die wichtige 360°-Sichtbarkeit erfüllen. Quelle der Inspiration waren Ritterrüstungen. Auch diese boten Rundum-Schutz und gehörten im Mittelalter zu einem schmucken ritterlichen Auftritt. Eiskunstläufer Stéphane Lambiel war beeindruckt. In seiner Rolle als Botschafter für Sicherheit durch Sichtbarkeit präsentierte er am Montag, 31. Oktober die blitzenden Ideen zusammen mit den Schöpferinnen der Werke in Bern. Die tollen, unkonventionellen Accessoires sind nicht zu kaufen. Die Aktion soll Privatpersonen motivieren, ihren ganz eigenen Reflex-Look zu kreieren sowie die Modewelt inspirieren, Reflex-Schutz als kreatives Element zu nutzen und damit einen wertvollen Verkehrssicherheitsbeitrag zu leisten.

Der Tag des Lichts ist eine Aktion der Arbeitsgruppe Sicherheit durch Sichtbarkeit. Ihre Mitglieder sind die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, die ACVS – Arbeitsgemeinschaft der Verkehrspolizeien der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein, die Verkehrsinstruktoren der ACVS, Pro Velo Schweiz und weitere Institutionen. Finanziell unterstützt wird die Aktion vom FVS Fonds für Verkehrssicherheit.