Sicherheit durch Sichtbarkeit

Medienmitteilung 27. November 2008

Bundesrat Moritz Leuenberger am nationalen Tag des Lichts

Im Strassenverkehr entsteht Sicherheit durch Sichtbarkeit. Diese Botschaft vermittelte Bundesrat Moritz Leuenberger am heutigen Tag des Lichts, als er als Verkehrslotse Schulkinder sicher über eine Strassenkreuzung geleitete.

Bundesrat Moritz Leuenberger begleitete heute Morgen Zweitklässer der Primarschule Kirchenfeld in Bern zur Schule. Mit gutem Reflex-Schutz ausgerüstet, setzte der Verkehrsminister zusammen mit seinen jungen Begleiterinnen und Begleitern aus Anlass des 2. Nationalen Tags des Lichts ein Zeichen dafür, wie wichtig das frühzeitige Gesehenwerden für die Unfallprävention ist. Besonders im Winter, aufgrund der langen Dunkelheit und der Witterungsverhältnisse. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn das Brems- oder Ausweichmanöver rechtzeitig eingeleitet würde.

Informieren und kontrollieren
Die schweizerischen Polizeicorps und die Sicherheitsdelegierten der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung beteiligen sich aktiv am Tag des Lichts. Unterstützt werden sie von Gemeinden, Schulen, vom Schweizerischen Fahrrad- und Motorrad-Gewerbe-Verband SFMGV, von Fahrradhändlern und weiteren Fachkreisen.

Unter dem Motto Helle Köpfe haben Licht werden die Verkehrsteilnehmenden in der ganzen Schweiz mit Plakaten und bei gezielten Kontrollen persönlich auf die optimale Beleuchtung oder Ausrüstung angesprochen. Dazu werden vielerorts Reflexbänder verteilt. Zudem finden verschiedene Informationsveranstaltungen insbesondere für Schüler, Eltern und Senioren statt, bei denen eine praktische Sicherheits-Checkliste abgegeben wird. Über 1000 Polizistinnen und Polizisten aus über 80 Polizeikorps stehen allein am Aktionstag für mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit im Einsatz. Finanziell unterstützt wird der Tag des Lichts vom Fonds für Verkehrssicherheit FVS.

Einleuchtende Argumente für sehen und gesehen werden
Besonders bei Dunkelheit sowie bei schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen ist es sehr wichtig, dass einerseits die Beleuchtung an Motorfahrzeugen oder Zweirädern eingeschaltet und korrekt eingestellt ist und anderseits Fussgänger und Velofahrer besser sichtbar sind.

Bewusst zu handeln und der eigenen Sichtbarkeit sowie derjenigen der Kinder im Verkehr gezielt Beachtung zu schenken, kann Leben retten. Man bedenke, dass in der Nacht das Unfallrisiko wesentlich höher ist als am Tag – jeder siebte Unfall, bei dem ein Kind verletzt wird oder gar stirbt, passiert in der Dunkelheit. Das muss nicht sein. Denn der grosse Vorteil von sehen und gesehen werden ist, dass alle Verkehrsteilnehmenden – ob zu Fuss oder mit Fahrzeugen, ob jung oder alt – die dafür nötigen Massnahmen mit kleinstem Aufwand umsetzen können.

Die Arbeitsgruppe Sicherheit durch Sichtbarkeit (AG SdS) mit ihren Mitgliedern

  • bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung,
  • ACVS – Arbeitsgemeinschaft der Verkehrspolizeien der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein sowie
  • Arbeitsgruppe der Verkehrsinstruktoren der ACVS

hat im Jahr 2007 erstmals den Tag des Lichts lanciert. Die diesjährige Aktion steht unter dem Patronat von Verkehrsminister Leuenberger.

Für weiterführende Auskünfte:

  • Harald Hammel, Pressesprecher im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Tel. 079 444 68 13
  • Guido Fürer, Leiter Kommunikation / Public Affairs, bfu, Tel. 079 354 64 77
  • Maggie Kölla, AG SdS, Tel. 079 321 97 49

Pressebilder:
verfügbar ab ca. 10.00 Uhr auf www.agsds.ch/pressebilder2008/


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